Landshuter Keglerverein trauert um Rudi Stark

Der Landshuter Keglerverein trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Rudi Stark. Kurze Zeit nach seinem 80. Geburtstag ist er nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie am 03.08.2022 verstorben. Mit Rudi Stark verliert die Landshuter Kegelszene ihren langjährigen Vorstand. Er übernahm im Jahr 1997 den Vorsitz des Landshuter Keglervereins und war durchgehend bis 2017 entweder als 1. oder 2. Vorsitzender im Amt. Obwohl er nie selbst aktiver Kegler war, war Rudi Stark weit über die Grenzen der Stadt Landshut bekannt, dass er sich mit aller Kraft für die Belange der Kegler einsetzte. Auf der Jahreshauptversammlung im Jahr 2019, wurde er für seine jahrzehntelangen Verdienste, zum Ehrenvorsitzenden des Landshuter Keglervereins ernannt. Für sein aktives Wirken über so viele Jahre sind wir Ihm zu großem Dank verpflichtet. „Rudi, du wirst für immer unvergessen bleiben. Ruhe in Frieden.“   Quelle: www.landshuter-kegelverein.de/index.php/13-startseiten-news/65-landshuter-keglerverein-trauert-um-rudi-stark

Vorletzte Heimspiel gegen Neuhausen

Im vorletzten Heimspiel traten die Gäste aus Neuhausen an. Im Hinspiel in Neuhausen musste man eine deutliche 1:7 MP Niederlage hinnehmen. Dies wollte man dieses Mal besser machen, da auch bei einem Sieg die Mannschaft des EVLs eigentlich nicht mehr absteigen sollte.   Im Start traten Grubwinkler Stefan gegen Kronner Gordon und Kaiser Günter gegen Kempf Benjamin an. Grubwinkler steigerte sich langsam, lag aber trotzdem mit 1:2 SP zurück. Erst auf der letzten Bahn konnte er seinen Gegner deutlich distanzieren und den Punkt mit 537:509 gewinnen. Besser startet Kaiser, der nach sehr gutem Start bereits mit 280:245 Kegel deutlich in Führung lag. Auf der 3. Bahn startet Kempf seine Aufholjagd mit 176 Kegel. Nach 3 Bahnen stand es 1:2 SP und 425:421 Kegel. Auf der letzten Bahn lieferten sich beide einen heißen Kampf um den Punkt. Am Ende unterlag Kaiser knapp trotz guter 149:158 Kegel und auch der Mannschaftspunkt ging nach Neuhausen mit 574:579 Kegel. Nach dem Start stand es 1:1 MP und 1111:1088 Kegel für den EVL.   Die Mittelpaarung bestehend aus Ossner Thomas gegen Mossner Michale und Nagel Thomas gegen Stiglmeier Simon sollten den EVL weiterhin auf Punktekurs halten. Ossner spielt ein solides Spiel, dass er nur wegen zu vielen Fehler und einer schwachen 3. Bahn mit genau 500 Kegel beendete. Sein Gegner konnte den Punkt ungefährdet einfachen und erreichte gute 557 Kegel. Nagel spielte die erste Bahn unentschieden und musste seinen Gegner wegen einer schwachen 2. Bahn ziehen lassen. Er kämpfte sich aber wieder zurück ins Spiel und gewann die beiden folgenden Bahnen und somit auch den Mannschaftspunkt mit 546:532 Kegel. Nach Punkten stand es weiterhin unentschieden und der EVL lag jetzt mit 20 Kegel zurück.   Jetzt lag es mal wieder an der Schlusspaarung, die Punkte zu erobern. König Adolf spielte gegen Kronner Matthias und Schweiger Manfred gegen Grill Armin. König hatte keine Probleme gegen den überraschend schwachen Kronner. Er gewann sein Spiel deutlich mit 522:448 Kegel. Parallel hieß es für Schweiger nicht zu viele Kegel gegen den besten Spieler von Neuhausen zu verlieren. Nach einer schwachen 2. Bahn konnte er sich wieder steigern und beendete sein Spiel mit 507 Kegel. Sein Gegner erreichte das 2. Beste Ergebnis an diesem Tag mit 577 Kegel.   Am Ende stand eine Knappe 3:5 MP und 3186:3202 Kegel auf der Anzeige. Auch wenn man das beste Heimergebnis spielte, reichte es auch dieses Mal nicht, die Punkte in Landshut zu behalten. Aufgrund der Niederlage von Straubing kann man jetzt nicht mehr auf den letzten Platz abrutschen und sollte somit den Klassenerhalt geschafft haben. Im letzten Spiel kommen dann die Gäste aus Mitterhartshausen. In diesem Spiel geht es für beide Mannschaften um nichts mehr, weil sich keiner mehr verbessern bzw. verschlechtern kann in der Tabelle, trotzdem will man an der Leistung des letzten Spiels anknüpfen und zum Saisonabschluss noch mal ein schönes Ergebnis spielen und die Punkte in Landshut behalten.

Letztes Auswärtsspiel

Im letzten Auswärtsspiel reiste die erste Männermannschaft zur ersten Mannschaft vom SKK Oberlauterbach. Im Heimspiel konnte die Mannschaft mit 6:2 bezwungen werden und die Gastgeber hatten also noch eine Rechnung offen.   Den Start machten Grubwinkler Stefan gegen Hoffmann Julian und Schweiger Manfred gegen Jobstmann Tobias. Grubwinkler bekam eine kostenlose Lehrstunde, wie man die Bahnen in Oberlauterbach zu spielen hat. Er unterlag gegen den Tagesbesten der hervorragende 620 Kegel (403/217/5) erreichte. Grubwinkler konnte nur zusehen und musste sich mit guten 545 Kegel zufriedengeben. Schweiger konnte mit 2:1 in Führung gehen und musste die letzte Bahn trotz guter 130 Kegel deutlich abgeben, da dieser 160 Kegel erreichte. Schweiger erreichte gute 513:547 Kegel. Nach dem Startdruchgang lag man bereits mit 0:2 MP und 108 Kegel zurück.   Die Mittelpaarung bestehend aus König Adolf gegen Hoffmann Klaus und Turba Oliver gegen Faltermeier Tobias mussten dafür sorgen den Anschluss nicht komplett zu verlieren. König spulte sein Spiel konzentriert ab und konnte mit 4 konstanten Bahnen seinen Mannschaftpunkt erringen. Er erreichte 527:508 Kegel. Nach einem schwachen Start fand Turba immer besser zu seinem Spiel und konnte seinen Mannschaftpunkt ebenfalls mit 529:521 Kegel gewinnen. Vor der Schlusspaarung stand es 2:2 MP und ein Rückstand von 81 Kegel.   Nun lag es an der Schlusspaarung noch ein Unentschieden zu erkämpfen. Hierfür standen Nagel Thomas gegen Faltermeier Tim und Zeller Robert gegen Hoffmann Martin auf den Bahnen. Nagel lieferte sich ein hochklassiges Duell, dass mit 2 Topergebnisse endete. Nagel startet sehr stark mit 165:141 Kegel, nur Faltermeier konnte auf der 2. Bahn gleich kontern und hier unterlag Nagel mit 139:173 Kegel. So stand es nach 2 Bahnen hier nach MP unentschieden und 304:314 Kegel. Nagel konnte die kurze Schwächephase (147:125) ausnutzen und sich vorentscheiden absetzten. Auf der letzten Bahn ließ er nichts mehr anbrennen (158:141) und beendete sein Spiel mit dem 2. 600er des Tages und einem Gesamtergebnis von 609 Kegel (362/247/2). Sein Gegner erreichte ebenfalls sehr gute 580 Kegel. Besonders erwähnenswert sind die 247 Kegel alleine im Abräumen von Nagel. Im 2. Schlussduell spielte Zeller konstant sein spiel runter, nur lag er nach 3 Bahnen mit 1:2 SP und 385:392 Kegel zurück. Zu diesem Zeitpunkt war ein Unentschieden in greifbarer nähe. Die letzte Hoffnung auf einen Punkt wurde bereits nach den Vollen zunichtegemacht das hier Zeller seinen Gegner deutlich mit 80:103 unterlag und so schon fast uneinholbar hinten war. Er erkämpfte sich im Räumen zwar ein paar Kegel zurück, was aber nicht mehr reichen sollte und unterlag mit 517:540 Kegel.   Ein Spiel, das bis zum Ende spannend war, endete mit 3:5 MP und 3241:3316 Kegel für die Gastgeber von Oberlauterbach.   In den letzten beiden Heimspielen gegen Neuhausen und Mitterhartshausen sollte noch ein Sieg drin sein, sonst ist man auf Schützenhilfe aus der Liga abhängig, um nicht doch noch auf den letzten Platz abzurutschen.

„Letzter“ Spieltag in Neuhausen

Zum eigentlich letzten Spieltag reiste die Mannschaft nach Neuhausen, um dort gegen die erste Mannschaft von SKC 77 Neuhausen anzutreten. Da viele von unserer Mannschaft auf diesen Bahnen noch nicht oft bzw. noch gar nicht gespielt haben, ging man komplett unvoreingenommen in dieses Spiel.   Den Start machten Turba Oliver gegen Kempf Benjamin und Grubwinkler Stefan gegen Kronner Gordon. Turba spielte 4 konstante Bahnen, musste aber am Ende knapp mit 520:526 Kegel seinen Punkt abgeben. Grubwinkler spielte auch 4 konstante Bahnen, hatte aber auch keine Chance gegen seinen Gegner und unterlag ebenfalls mit 544:569 Kegel. Der Fehlstart war somit perfekt und man lag mit 0:2 MP zurück, aber nur mit 31 Kegel.   Das Mittelpaar bestehend aus König Adolf gegen Mossner Michael und Schweiger Manfred gegen Bumberger Andreas sollten den EVL wieder zurückbringen. König spielt 3 sehr gute Bahnen, lag aber zu diesem Zeitpunkt mit 1:2 zurück. Auf der letzten Bahn kam aber überhaupt nicht mehr zurecht und musste sich am Ende mit 522:541 Kegel geschlagen geben. Schweiger spielte 2 gute Startbahnen, von denen er eine gewinnen konnte. Nur ab der 2. Hälfte musste er seinen Gegner ziehen lassen und unterlag deutlich mit 498:540 Kegel. Somit war schon mal sicher, dass maximal nur noch ein Unentschieden möglich ist, aber der beste Spieler der Gastgeber sollte ja noch kommen.   Nun lag es an Kaiser Günter gegen Stiglmeier Simon und Ossner Thomas gegen Grill Armin noch ein kleines Wunder zu vollbringe. Kaiser konnte die Schwächen seines Gegners auf den ersten beiden Bahnen ausnutzen und gleich mit 2:0 in Führung gehen. Die 3. Bahn unterlag er knapp um 1 Kegel und auch die letzte Bahn verlor er, aber er konnte sein Duell mit 525:501 Kegel gewinnen. Ossner konnte seinem Gegner nur zusehen, der mit 308 Kegel startet. Ossner konnte die 3. Bahn gewinnen, da sein Gegner einen kompletten Einbruch hatte. Ossner spielte eine gute Schlussbahn, hatte aber auch hier keine Chance, da sein Gegner 161 Kegel erzielte. Am Ende unterlag Ossner dem Tagesbesten mit 474:569 Kegel.   Am Ende stand die deutliche 1:7 MP und 3083:3246 Kegel fest. Durch diese Niederlage rutsche man wieder auf den 9. Platzt zurück, hat aber immer noch 3 Punkte Vorsprung auf den letzten Platz.   Jetzt komm zum Glück eine kleine Pause bevor es am 23.4. weiter geht. Dank der Coronapause gibt es nach dem letzten Spieltag noch 3 Nachholspiele und muss man noch nach Oberlauterbach und zu Hause gegen Neuhausen und Mitterhartshausen antreten.

Rückrundenspiel gegen Oberlauterbach

Die Saison neigt sich dem Ende und es stehen nur noch 5 Spieltage aus, aber gegen 2 Mannschaften spielte man bis jetzt noch nicht gegeneinander. Eine dieser Mannschaften waren die heutigen Gäste aus Oberlauterbach. Nach der bitteren Niederlage gegen Straubing aus der Vorwoche wollte man es wieder besser machen und versuchen zu gewinnen.   Es starteten Grubwinkler Stefan gegen Jobstmann Tobias und Schweiger Manfred gegen Hoffmann Julian. Grubwinkler startete sehr gut (150:131), aber verlor auf den nächsten beiden Bahnen den Faden und lag mit 1:2 SP zurück. Auf der letzten Bahn konnte er sich gleich entscheiden absetzen und auch im Abräumen ließ er keine Angriffsfläche zu und gewann am Ende mit der Tagesbestleistung von 538:505 Kegel. Schweiger konnte trotz einer schlechten ersten Bahn (109:108) diese Gewinnen. Ab der 2. Bahn fand er wieder besser zu seinem Spiel und konnte am Ende mit 3:1 SP und guten 508:489 Kegel den 2. MP für den EVL gewinnen. Der Start war somit geglückt und der EVL lag mit 2:0 MP und 52 Kegel in Führung.   Diesen Vorsprung sollten König Adolf gegen Faltermeier Tobias und Nagel Thomas gegen Faltermeier Michael ausbauen. König konnte gleich die erste Bahn deutlich gewinnen (147:117) und nur wegen 2 mittelmäßigen Bahnen musste er sich am Ende mit guten 520:495 Kegel zufriedengeben. Nagel merkte man an, dass er noch nicht ganz fit war und hatte keine Chance gegen den besten der Gäste. Er musste sich mit 507:536 Kegel geschlagen geben. An Mannschaftspunkten konnte man mit 3:1 die Führung ausbauen, nur die Kegel blieben mit 48 fast unverändert.   Nun lag es an der Schlusspaarung, bestehend aus Kaiser Günter und Ossner Thomas, den Sieg nach Hause zu fahren. Für Oberlauterbach standen noch 2 starke Spieler auf den Bahnen, Hoffmann Thomas und Jobstmann Sebastian und somit war für Spannung gesorgt. Kaiser und Ossner konnten beide ihre erste Bahn knapp gewinnen. Kaiser konnte die 2. Bahn nicht gewinnen. Auf der 3. Bahn konnte er die Schwäche seines Gegners ausnutzen und entscheidend knapp in Führung gehen. Die letzte Bahn unterlag er zwar knapp, aber konnte sein Duell mit 521:512 Kegel für sich entscheiden. Ossner gewann die 2. Bahn und unterlag knapp auf der 3. Bahn. Auf der letzten Bahn zeigte Jobstmann sein Können und so unterlag Ossner am Ende mit 515:529 Kegel.   Am Ende stand ein 6:2 MP und 3109:3066 Kegel Sieg auf der Anzeige. Mit diesem Sieg konnte man sich auf den 8. Platz verbessern und wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.   Am nächsten Spieltag reist man zur ersten Mannschaft von SKC 77 Neuhausen, die sich auf dem 5. Platz befinden und zu Hause sehr oft gute Ergebnisse erzielte und auch in der Schnittliste alle Spieler relativ gleich stark sind. Hier die Punkte zu entführen wird nicht leicht, da man auch die Bahnen nicht wirklich kennt.

Kellerduell in der Bezirksoberliga

Zum Kellerduell trafen der Vorletzte EV Landshut auf den Tabellenletzten von SpG KC Straubing. EV Landshut wollte gewinnen, um sich von Straubing abzusetzen und Straubing wollte gewinnen, um ein aufzuschließen.   Es starteten dieses mal unsere Aushilfe Weinzierl Thorsten gegen Demmelhuber Peter und Grubwinkler Stefan gegen Rothammer Winfried. Weinzierl startete gut und nur wegen eines schwachen Vollen auf der 3. Bahn musste er sich mit guten 512 Kegel zufriedengeben. Er unterlag seinem Gegner mit 1:3 MP, da dieser 542 Kegel erreichte. Grubwinkler bekam es nach der Schnittliste mit dem stärksten Gegner zu tun. Grubwinkler konnte 4 konstante Bahnen spielen und am Ende den Mannschaftsbestwert von 545 Kegel erreichen. Auch für ihn reichte es nicht für einen Punkt, da Rothammer im Räumen zum richtigen Zeitpunkt die 9er spielen konnte und so 3 Bahnen gewinnen konnte und 535 Kegel erreichte. Nach der Startpaarung lag man 0:2 MP und 20 Kegel zurück.   Die Mittelpaarung bestehend aus Kaiser Günter gegen Brockmayer Markus und Turba Oliver gegen Schwarzensteiner Alexander sollten den EVL zurück ins Spiel bringen. Kaiser startete gut und konnte die erste Bahn deutlich gewinnen. Die nächsten beiden Bahnen verlor er und somit brachte die letzte Bahn die Entscheidung. Diese Bahn konnte er knapp mit dem letzten Wurf für sich entscheiden (129:128) und sich den ersten Punkt mit 521:512 Kegel für den EVL gewinnen. Turba konnte die ersten beiden Bahnen knapp gewinnen und auf den nächsten beiden Bahnen machte er zu viele Fehler und musste seinen Gegner mit 511:531 Kegel ziehen lassen. Man lag nach der Mittelpaarung weiterhin mit 1:3 MP und 31 Kegel zurück.   Das Spiel ist noch lange nicht entschieden und Schweiger Manfred gegen Sattich Gerhard und König Adolf gegen Heide Peter sollten alles versuchen, die Gegner unter Druck zu setzen. Dies gelang beiden auf der ersten Bahn, da sie diese gewinnen konnten. Schweiger musste die 2. Bahn knapp abgeben und König musste seinen Gegner trotz guter 135 Kegel deutlich ziehen lassen, da dieser 157 Kegel erreichte. Doch ab diesen Zeitpunkt konnte unsere Schlusspaarung den Gästen nicht mehr folgen. Schweiger spielte auf der 3. Bahn unentschieden und die letzte Bahn musste er deutlich abgeben und unterlag mit 515:523 Kegel. Königs Gegner wurde nach 2 Bahnen ausgewechselt und es kam Wolf Daniel zum Einsatz. König fand ab diesem Zeitpunkt überhaupt nicht mehr zu seinem Spiel und musste beiden Bahnen deutlich abgeben und unterlag deutlich mit 489:560 Kegel.   Am Ende stand eine deutlich 1:7 MP und 3093:3203 Kegel auf der Anzeige. Straubing konnte das 2. beste Ergebnis auf unsere Bahnen dieses Jahr erreichen.   Die letzten 5 Spiele in der versprechen nochmal richtig spannend zu werden und das in oberen sowie in der unteren Tabellenhälfte.   Zum nächsten Heimspiel begrüßt man die Mannschaft aus Oberlauterbach, die sich aktuell im Mittelfeld der Tabelle befinden.

Einseitiges Spiel in Hallbergmoos

Die laufende Saison zeigte bereits, dass die Trauben in Hallbergmoos gegen die Bundesligareserve sehr hoch hänge, da dort immer Spieler aus der Bundesliga zum Einsatz kommen.   Im ungewohnten Spiel über 6 Bahnen starteten Nagel Thomas gegen den Bundesligaspieler Krieger Patrick, Schweiger Manfred gegen Mihaila Dan Ioan und Kaiser Günter gegen Gürster Martin. Im Duell Nagel gegen Krieger trafen die beiden Mannschaftsbesten aufeinander und dieses Duell verlor Nagel deutlich mit 570:648 Kegel. Die 648 Kegel bedeuten gleichzeitig neuer Ligarekord. Schweiger spielte solide seine Bahnen runter, musste sich aber an Ende auch klar mit 518:566 Kegel geschlagen geben. Spannender lief es zwischen Kaiser und Güster. Kaiser verlor die ersten 3 Bahnen sehr knapp und musste sich am Ende ebenfalls mit 522:546 Kegel geschlagen geben. Nach den ersten 3 Spielern lag man bereits mit 0:3 zurück und 150 Kegel.   Das Schlusstrio sollte noch den einen oder anderen Ehrenpunkt erkämpfen. Diese Aufgabe hatten König Adolf gegen Empl Tobias, Ossner Thomas gegen Süss Daniel und Grubwinkler Stefan gegen Danner Leonard. König konnte zwar die erste Bahn gewinnen, aber ab diesen Zeitpunkt musste er seinen Gegner ziehen lassen. Er unterlag deutlich mit 496:576 Kegel. Ossner spielte 4 konstante Bahnen was, aber auch nur für 501 Kegel reichte und verlor ebenfalls da sein Gegner 556 Kegel erreichte. Grubwinklers Gegner startet gleich wie die Feuerwehr und lag nach 2 Bahnen deutlich mit 277:312 Kegel zurück. Danner verlor dann komplett den Faden und Grubwinkler konnte sich noch herankämpfen, aber am Ende reichte es nicht für den Ehrenpunkt. Er unterlag auch mit 540:551 Kegel.   Am Ende stand die klare Niederlage auf der Anzeige, mit 3443:3147 Kegel und 0:8 Punkte. Mann sollte sich aber nicht entmutigen lassen von dem Spiel, da in Hallbergmoos noch keine Mannschaft gewonnen hat. Wichtig wird das kommende Heimspiel, da hier der Tabellenletzer aus Straubing zu Gast ist. Wenn dieses Spiel gewonnen werden kann, kann man einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Heimspiel gegen die Bundesligareserve

In den letzten 3 Spielen konnten 5 Punkte gewonnen werden und diese kleine Serie wollte man gerne ausbauen, was allerdings gegen die 2. Mannschaft aus Hallbergmoos ein schwieriges Unterfangen ist.   Wie in den letzten Spielen starteten wieder Grubwinkler Stefan gegen Danner Leonard und König Adolf gegen Matschinksy Gunter. Grubwinkler konnte dank einer guten Schlussbahn seinen Punkt am Ende mit 534:511 Kegel für sich behaupten. König fand auf der ersten Bahn überhaupt nicht zu seinem Spiel. Er konnte sich auf den weiteren Bahnen zwar steigern, aber sein Gegner spielte 3 sehr gute Bahnen und so konnte König nur Schadensbegrenzung betreiben und unterlag mit 474:555 Kegel. Der Rückstand hielt sich mit 58 Kegel aber noch in Grenzen.   In der Mittelpaarung trafen Kaiser Günter auf seinen ehemaligen Teamkameraden Güster Martin und Nagel Thomas auf Empl Tobias. Kaiser konnte fast das ganze Spiel mithalten, nur auf der 2. Bahn musste er sich, obwohl er gute 143 Kegel erreichte geschlagen geben, da sein Gegner 164 Kegel erreichte. Am Ende reichte es trotz guten 531 Kegel nicht für einen Punkt, da sein Gegner die Tagesbestleistung von 568 Kegel erzielte. Nagel lieferte sich wieder ein packendes Duell mit seinem Gegner, das er am Ende trotz einem weniger erzielten Kegel mit 3:1 SP und 554:555 Kegel für sich entscheiden konnte. Der Rückstand wuchs auf 96 Kegel an und nach MP stand es weiterhin 2:2.   Schweiger Manfred gegen Detzer Klaus und Ossner Thomas gegen Mihaila Dan Ioan, der einer der besten Spieler aus der Liga ist, sollten die Schlusspaarung bestreiten. Schweiger, der nach der langen Pause immer noch nicht seine vergangene Form gefunden hat, musste sich mit 479:503 Kegel geschlagen geben. Ossner konnte trotz vieler Fehler lange mithalten mit seinem Gegner und musste sich am Ende doch recht deutlich mit 534:564 Kegel geschlagen geben.   Am Ende stand eine deutliche Niederlage auf der Anzeige mit 2:6 Punkten und 3106:3256 Kegel. Auch, wenn die Niederlage deutlich aussieht, war man bis zur letzten Bahn noch dran ein Unentschieden zu holen. Mit dem Gesamtergebnis konnte man zufrieden sein. Die Woche darauf tritt man gleich wieder in Hallbergmoos an, wo es fast unmöglich ist Punkte zu holen, da die Heimmannschaft regelmäßig mit Bundesligaspielern verstärkt wird.

Adeliges Spiel in Hofdorf

Im Hinspiel, das nach dem Rückspiel stattgefunden hat, trat die 1. Männermannschaft des EVLs in Hofdorf an. Hier trafen die Adeligen „Fürst“, „König“ und „Kaiser“ aufeinander. Das Spiel eine Woche zuvor konnte der EVL doch ein bisschen überraschend für sich entscheiden.   Die 2. Mannschaft von Hofdorf wollte sich natürlich für die Niederlage revanchieren und so starteten Grubwinkler Stefan gegen Fürst Christian und König Adolf gegen Raith Sebastian. Grubwinkler konnte sich zur Vorwoche wieder steigern und konnte seinen Punkt mit 524:502 Kegel gewinnen. Noch besser lief es für König der mit der Tagesbestleistung von 547 Kegel keine Probleme mit seinem Gegner hatte, der 479 Kegel erreichte. Nach der Startpaarung war es doch ein bisschen überraschend, dass der EVL bereits mit 90 Kegel in Führung lag.   Die Mittelpaarung Kaiser Günter gegen Förster Matthias und Nagel Thomas gegen Seppenhauser Dominik sollten den Vorsprung am besten noch ausbauen. Kaiser konnte nach seiner Pause seinen Punkt deutlich mit sehr guten 538 Kegel zu 494 Kegel für sich entscheiden. Nagel lieferte sich wie schon in der Vorwoche das Duell des Tages mit seinem Gegner. Dieses Mal reichte es aber knapp nicht, da Nagel mit 539:545 Kegel unterlag. Der wichtige 3. Mannschaftspunkt konnte in der Mittelpaarung gewonnen werden und auch der Kegelvorsprung wuchs auf 128 Kegel.   Mit dem komfortablen Vorsprung wurden die Aushilfe Ebner Simon gegen Pflamminger Raimund und Ossner Thomas gegen Audinger Simon auf die Bahnen geschickt. Ebner spielte wie in der Vorwoche gegen Pflamminger und er startete auch gut. Er verlor auf den letzten beiden Bahnen komplett den Faden und musste sich am Ende mit 487:525 Kegel geschlagen geben. Ossner spielte 4 konstante Bahnen, aber auch schon wie in der Vorwoche musste er sich aufgrund von zu vielen Fehlern mit 510 Kegel zufriedengeben. Sein Gegner absolvierte ein fehlerfreies Spiel und beendet dies mit 541 Kegel.   Die große Überraschung war perfekt und der EVL gewann 5:3 MP und 3145:3086 Kegel. Mit diesem Sieg konnte man sich in der Tabelle auf den 8. Platz verbessern. Für die nächsten beiden Spiele wird nochmals eine Leistungssteigerung notwendig sein, da hier zuerst die Bundesligareserve von Hallbergmoos nach Landshut kommt und die Woche später tritt man gleich zum Rückspiel dort an.

Unerwartetes Endergebnis gegen Hofdorf 2

Zum Heimspiel begrüßte die Mannschaft vom EVL die 2. Mannschaft aus Hofdorf, die bis zu diesem Spiel nur in Hallbergmoos verloren haben. Selbst steht man weiterhin mit einem Punkt am Tabellenende. Alleine von der Tabellensituation, sollte es eine schwierige Aufgabe werden, um die Punkte in Landshut zu behalten.   Den Start machten Grubwinkler Stefan gegen Raith Sebastian und König Adolf gegen Förster Matthias. Grubwinkler hatte einen schlechten Tag und musste seinen Punkt mit schwachen 502:503 Kegel knapp abgeben. Besser lief es bei König der bereits nach 3 Bahnen sich den Punkt sichern konnte. Nur die letzte Bahn musste er abgeben und er gewann sein Duell mit guten 523:496 Kegel. Nach dem Start lag der EVL mit 26 Kegel in Führung.   Im Mitteldurchgang standen unsere erste Aushilfe Weinzierl Karl-Heinz gegen Seidl Philipp und Nagel Thomas gegen Seppenhauser Dominik. Weinzierl hatte einen schweren Stand gegen den besten Gästespieler. Er unterlag deutlich mit 475:539 Kegel. Das Duell des Tages lieferten sich Nagel und sein Gegner Seppenhauser. Nach guten Start verlor er die nächsten beiden Bahnen und so entschied die letzte Bahn. Diese konnte er deutlich gewinnen und sich den Punkt mit der Tagesbestleistung von 556:538 Kegel sichern. Vor der Schlusspaarung wurde aus der Führung ein Rückstand von 20 Kegel.   Diesen Rückstand sollten Ossner Thomas gegen Fürst Christian und die 2. Aushilfe Ebner Simon gegen Pflamminger Raimund wieder aufholen. Mit zu vielen Fehlern musste Ossner seinen Punkt knapp mit 502:503 Kegel abgeben. Nun lag es Ebner einen Punkt zu holen und die Kegel aufzuholen. Er konnte die Schwächen seines Gegners auf den ersten beiden Bahnen gut ausnutzen und mit 2:0 in Führung gehen. Auch als sein Gegner stärker wurde, spielte Ebner sein Spiel konzentriert weiter und gewann auch die nächsten beiden Bahnen. Er gewann seinen Punkt deutlich mit 526:489 Kegel.   Am Ende stand ein doch recht überraschendes Endergebnis von 5:3 MP und 3084:3068 Kegel auf der Anzeige. Dank dieser beiden Punkten konnte man sich ein bisschen von Straubing absetzten und hat den Klassenerhalt weiterhin selber in der Hand.   Zum nächsten Spiel geht es, dank der Cornaunterbrechung gleich zum Rückspiel gegen Hofdorf wo es nicht leicht ist zu gewinnen.